Würde ich heute noch ein Krypto-Business starten?

Die Frage kommt immer wieder: Julian, wenn du heute neu starten würdest – würdest du nochmal ein Krypto-Unternehmen gründen?
Die ehrliche Antwort: Nein. Und in diesem Artikel erfährst du, warum – und welche Geschäftsmodelle ich stattdessen heute spannend finde.
Damals: Warum ich Krypto-Businesses gestartet habe
Als ich 2014/2015 in den Kryptomarkt eingestiegen bin, war das Ökosystem noch jung – und der Fokus lag klar auf dem Nutzen. Krypto wurde als Zahlungsmittel gesehen. Aus diesem Grund habe ich damals TenX (Fenex) mitgegründet – eine Plattform, mit der man Kryptowährungen auf eine Debitkarte laden konnte.
Wir waren die ersten weltweit, die das ermöglicht haben.Mit E-Geld-Lizenz, 100 Mitarbeitern, Live-Karten und echtem Nutzen.
Nach meinem Exit aus TenX habe ich 2019 Cake DeFi gestartet – mit Fokus auf Lending, Borrowing, Staking und Liquidity Mining.Auch das war ein erfolgreiches Unternehmen, mit dem ich 2023 an eine börsennotierte Firma verkauft habe.
Beide Firmen hatten einen echten Use Case – und genau das war der Schlüssel.
Heute: Der Krypto-Markt ist ein Casino geworden
Wenn ich mir den Kryptobereich heute anschaue, ist davon nicht mehr viel übrig:
- Es geht nicht mehr um Nutzen – sondern um Spekulation, Trading, Gambling.
- Exchanges verdienen Geld auf Kosten ihrer Nutzer – mit Hebel, Margin Calls und künstlicher Liquidierung.
- Der eigentliche Anspruch von Dezentralisierung ist komplett in den Hintergrund gerückt.
Die Branche hat sich dramatisch verändert.Ich habe nie Exchanges gebaut, um Nutzer auszubeuten – sondern Plattformen mit echtem Mehrwert. Und das gibt es heute nur noch selten.
Deshalb: Ich würde heute kein Krypto-Business mehr starten
Wenn ich heute ein neues Unternehmen starten würde, dann nicht im Kryptobereich. Warum? Weil ich in Krypto keinen langfristigen, skalierbaren Nutzen mehr sehe, der nicht schon längst besetzt oder zerstört ist.
Das große Geld liegt heute nicht in Krypto – sondern in anderen Technologien.
Die spannendere Alternative: Künstliche Intelligenz (KI)
Heute würde ich ganz klar auf KI setzen – und das aus mehreren Gründen:
- Der Markt ist riesig und wächst rasant.
- Du kannst bereits mit wenig Kapital starten.
- Die Anwendungsmöglichkeiten sind enorm – von Automatisierung über Content bis hin zu Medizin.
- Du brauchst kein Milliardenbudget – nur Umsetzungskraft und Fokus.
Je nachdem, was dein Ziel ist (Nebenverdienst, skalierbares Business oder Milliardenfirma), kannst du heute innerhalb des KI-Sektors passgenau starten.
Beispiele:
- Agenten-Modelle für Content oder Support
- KI-Tools im medizinischen Bereich
- Spezialisierte Lösungen für Nischenmärkte
Was würde ich konkret tun – je nach Situation?
Wenig Kapital, viel Zeit? Dann ein spezialisiertes Tool oder Agentenmodell. Fokus auf Automatisierung und klaren Kundennutzen.
Kapital, Team und Know-how? Dann ein größeres Projekt – z. B. im Bereich KI + Medizin. Hier liegt das größte Potenzial für nachhaltiges Wachstum.
Investor, nicht Unternehmer? Dann würde ich nicht in Krypto investieren, sondern in selektive KI-Projekte – mit echtem Nutzen und starkem Team.
Fazit: Die Chancen haben sich verschoben
- Früher war Krypto spannend – heute ist es ein Spielcasino.
- Wer heute starten will, sollte den Blick nach vorne richten – und in KI denken.
Ob als Unternehmer oder Investor: Der spannendste Bereich ist heute nicht mehr Blockchain – sondern künstliche Intelligenz.
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